Verwendung von White-Labels
Die Anzahl der White-Label-Anbieter ist – zumindest im deutschsprachigen
Raum – einigermaßen überschaubar, da zum einen die dahinter
stehende Technologie doch recht komplex ist, zum anderen eignen sich nur eine
begrenzte Anzahl von Bereichen für solche Lösungen. Dennoch empfiehlt
es sich bei der Wahl genau hinzuschauen, da die erzielbaren Einnahmen mitunter
deutlich voneinander abweichen können.
Vor allem in den Branchen Finanzen, Reisen, Dating, Shops und Preisvergleiche
sind White-Label-Lösungen beliebt. Angeboten werden diese meist als Partnerprogramm
direkt auf den Seiten der Anbieter oder über die bekannten Affiliate-Netzwerke.
Worauf ist bei der Auswahl zu achten?
Hier einige Tipps:
- Provisionsart und -höhe: Stehen mehrere Anbieter oder mehrere Vergütungsmodelle eines Anbieters zur Verfügung, muss sich der Seitenbetreiber entscheiden, welche Lösung die für ihn geeignete ist. Beispielsweise kann die Besucherstruktur darüber entscheiden, ob eine Abrechnung auf Klick- oder Lead-/Sale-Basis vorteilhaft ist.
- Qualität des Services: Was bringen hohe Provisionen, wenn der Nutzer einen Vergleichsrechner nicht durchführt oder er das gewünschte Hotel nicht findet?
- Welches Tracking wird angeboten? Wird Session- und/oder Cookietracking angeboten, werden – falls relevant – Wiederkehrer erfasst?
- Service und Support: Wie einfach ist eine Implementierung? Erhalte ich Unterstützung durch den Anbieter des Partnerprogramms? Bekomme ich ein schnelles und aussagekräftiges Feedback auf Fragen? Werden Provisionen zeitnah ausgezahlt? Hier macht es Sinn zuvor die Meinung andere Nutzer einzuholen. Oder lesen Sie die Erfahrungsberichte anderer Nutzer.